Vom Handwerk zur Fabrik.

Früher war es für den Architekten in fast allen Ziegeleien möglich, selbst „dem Ziegel aufs Dach zu steigen“, um dem Ziegelstein mit einer Schaufel Kohle sein individuelles Aussehen zu geben. Mit der heutigen Technik dagegen ist es nahezu unmöglich, den Produktionsprozess manuell zu beeinflussen. Einigen Architekten ist diese Art der Brenntechnologie vielleicht noch geläufig, z.B. in einem Kammer- bzw. Ringofen. Früher standen dem Brennmeister nur die Naturstoffe Feuer, Wasser und Ton zur Verfügung. Mit diesen drei Elementen wurden die ersten Ziegel gebrannt, erstmalig auf dem Feld ( als sogenannter Feldbrand ). Diese Herstellungs-variante existiert bis heute z.B. in Afrika.

Durch die Urbanisierung und die dadurch benötigte Mengen an Baumaterialien wurde es jedoch erforderlich, dass immer größere Quantitäten an Ziegeln hergestellt werden mussten. Dadurch entstanden die ersten Ziegeleien.
Bevor z.B. Hamburg wieder aufgebaut werden konnte, entstanden entlang der Elbe über 130 kleine Ziegeleien, die den Bedarf an Ziegeln herzustellen hatten. Heute gibt es entlang der Elbe dagegen nur noch eine Ziegelei, die der alten Tradition treu geblieben ist. Die anderen sind im Laufe der Zeit durch moderne, hochtechnisierte Produktionsstätten ersetzt worden.

Tonfachwerk setzt auf Tradition, um das ehrwürdige Handwerk des Brennmeisters zu bewahren. Das 1990 gegründete Unternehmen ist ständig auf der Suche nach Lösungen, um die Moderne mit der alten Stadtarchitektur zu einer harmonischen Einheit zu verschmelzen. Tonfachwerk ist spezialisiert auf die Restaurierung von Wand – und Bodenkeramik, dabei insbesondere auf traditionelle, handgeformte aber auch maschinengepresste Materialien in Sonderformaten, auf Terrakotta-Schmuckelemente, aber auch auf glasierte und unglasierte Bodenkeramik, auf Formsteine so wie ein weitreichendes Sortiment für Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der modernen Stadtarchitektur.


Denn auch in den traditionellen Ziegeleien hat der Fortschritt nicht Halt gemacht, so dass sich dem Architekten auch hier ungeahnte Möglichkeiten ergeben, seine keramischen Wünsche zu realisieren. Auf diese Weise kann die Tradition eines ehrwürdigen Handwerks mit der Innovation moderner Baumittel verbunden werden.


Sicherlich stößt eine traditionelle Ziegelei an ihre Grenzen, wenn es in den Bereich großformatiger Produkte geht, welche nur mit Hilfe hochwertiger Brenntechnologien herstellbar sind. Im Bereich künstlerischer, individueller Tonkeramik dagegen ist eine alte Ziegelei den modernen Keramik-“Fabriken“ haushoch überlegen, sowohl in der Farb– und Formgebung, aber auch in der Oberflächenstruktur.
Unser Motto lautet:

GUTE QUALITÄT MIT HANDWERKLICHEM GESCHICK PRÄZISE UMSETZEN.

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